Executive Summary

Private Alpha, ein führendes Schweizer FinTech-Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) im Bereich Asset Management, hat mit Hilfe der KI-Software CAESAR drei mögliche Pandemie-Szenarien und deren Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte simuliert.

  1. Louis-Szenario = Vergleich mit der Spanischen Grippe 1914
  2. Südkorea-Szenario = Masken / Testen / Tracken
  3. Impfstoff-Szenario= Erfolgreiche Herstellung eines Impfstoffs in 2020

In den Szenario-Analysen werden die Maßnahmen der Notenbank analysiert sowie mögliche Gewinner- und Verlierer-Branchen betrachtet. Ziel der Analyse ist es, die Auswirkungen der Coronakrise für jedes Einzelszenario auf die Anleihe-, Rohstoff- und Aktienmärkte abzuschätzen. Im Fokus aller Szenarien steht jedoch der Aktienmarkt.

  1. Louis-Szenario

Als Vorbild des St. Louis-Szenarios dienen die Entwicklungen während der Spanischen Grippe 1914. St Louis war damals die erste Stadt der Welt, die Social Distancing und die Stay-at-Home-Order konsequent durchgesetzt hat.

Beide Maßnahmen werden inzwischen als wirksames Mittel zur Verlangsamung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in allen führenden Weltwirtschaften angewandt, um die  Ansteckungs- bzw. Infiziertenrate weiter zu senken. Denn durch ein „Flatten the Curve“ lassen sich langfristig viele Menschenleben retten.

Im Szenario erstreckt sich der Virusverlauf in Wellen über 18 Monate. Ein Impfstoff ist erst in 2021/2022 zu erwarten, so dass die Weltwirtschaft 18 – 24 Monate lang von Covid-19 beeinflusst wird. Notenbanken und Staaten müssten in diesem Szenario über 24 Monate mehrere Not – und Stimuluspakete koordinieren.

Weiterhin besteht die Gefahr, dass es 2020 und 2021 zu einer zweiten und evtl. sogar dritten Viruswelle kommt. Diese Wellen werden einige Wirtschaftszweige weiter beflügeln, auf der anderen Seite aber auch verheerende Folgen für die Verliererbranchen haben und die globalen Kapitalmärkte weiter massiv beeinflussen.

St. Louis-Szenario: Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Durch die Maßnahmen der führenden Notenbanken wird die Geldmenge weiter stark ansteigen, was zu hohen Asset-Preisen und zu Inflation führen wird (QE-Prognose Ende 2020: USD 15tn (17% GDP); QE-Prognose Ende 2021: USD 35tn (41% GDP)).

Die Anleihen führender Schuldnerländer  (USD, EUR, Yen & GBP) werden durch die globalen Notenbanken stabilisiert. Bei den Emerging Markets kommt es zu Krisen der lokalen Währungen (Schuldenproblematik z.B. von Argentinien und weiterer Emerging Markets). Während der  USD als Leitwährung stabil bleibt, fallen die Renditen tendenziell weiter. Die Anleihemärkte verlieren dadurch letztendlich an Attraktivität.

Den Aktienmarkt traf ein Crash von -40 Prozent der führenden Indizes, gefolgt von einer schnellen globalen Erholung von bis zu +30 Prozent zum Jahrestief. Wir erwarten im St. Louis-Szenario weiterhin sehr volatile Aktienmärkte und neue Tiefstkurse in 2020 und

Die Kurse wichtiger Rohstoffe sind in mehreren Wellen stark eingebrochen (Öl – 80%; Mai Kontrakt auf -37 USD, Kupfer – 40%). Gold tendiert dagegen weiterhin sehr stark, in EUR wurde sogar ein neues Rekordhoch erreicht. Der Ölmarkt wird historisch schwach bleiben, während sich Gold und andere Edelmetalle weiter in Richtung neue Höchststände bewegen werden.

St. Louis-Szenario: Auswirkungen auf Branchen am Aktienmarkt

Branchen, die von der Coronakrise profieren, sind vor allem in den folgenden Bereichen zu finden:

  • Gaming und digitale Güter (Electronic Arts, Activision Blizzard, Match Group),
  • Ausbau der Internet-, Cloud. & Social Media-Infrastruktur (Microsoft, Facebook, The Trade Desk, VIAVI)
  • Online-Handel (Amazon, Alibaba, JD.com und Hellofresh).

Außerdem ist mit steigende Ausgaben im Gesundheitssektor (Compugroup und Roche, Medtronic, Takeda Pharma) zu rechnen. Goldminen könnten sich als Ventil für die Geldmengenausweitung entwickeln (Kirkland Gold, Newmont Mining Corp).

Das Kurspotential in diesen Branchen ist sehr hoch. Wir decken diese Gewinnerbranchen mit dem Private Alpha AI Global Opportunity Fund (Fund) bzw. Private Alpha AI Index auf SMI (Zertifikat) ab.

Branchen, die durch die Coronakrise verlieren, sind u.a.:

  • die Luftfahrtindustrie (Lufthansa, Delta, American, Boing, Airbus),
  • Banken durch das Entstehen japanischer Verhältnisse (Bank of America, JP Morgan, Deutsche Bank, Uni-Credit) und
  • die Automobilindustrie und der Maschinenbau (Investitionsstop) (Daimler, VW, BMW, Jungheinrich, Dürr).

Große Verlierer lassen sich auch in der Ölförderung, bei Explorern und im Bergbau (GE, Haliburton, TransOcean, Rio Tinto, Glencore) finden. Besonders stark betroffen vom Lockdown ist die Tourismusbranche und die Luxusindustrie (Booking.com, CTS, Tui, Expdia, LVMH, Dior, Hermes).

Die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursverluste sind im St. Louis-Szenario weiterhin hoch. ETFs und Branchenfonds sind im Covid-19 Umfeld weiter klar benachteiligt, da Sie direkt von der Marktschwäche der globalen Indizes betroffen sind.

  1. Südkorea-Szenario

Das Südkorea-Szenario – unser Good-Case-Szenario – trifft unter der Annahme zu, dass Tests, die Nachverfolgung von Ansteckungsketten und die Maskenpflicht wirksam sind. Es ist angelehnt an die Entwicklung in Südkorea in den letzten Monaten, wo aufgrund dieser Maßnahmen innerhalb weniger Wochen ein deutlicher Rückgang an Infizierten zu verzeichnen war.

 

 Durch globales Testen können Neuinfektionen schnell erkannt, Infektionsketten unterbrochen und die Ausbreitungsgeschwindigkeit stark eingedämmt werden. Dadurch wird der Virusverlauf kontrollierbar und kann bis Ende 2020 unter Kontrolle gebracht werden. Somit wird die Weltwirtschaft nur neun Monate lang von COVID-19 beeinflusst; Notenbanken und Staaten müssen über diese neun Monate ihre Not- und Stimuluspakete koordinieren. Das Coronavirus wird zwar einzelne Wirtschaftszweige zwar stark beeinflussen und verändern, aber gerade die Technologiebranche erlebt in diesem Szenario einen regelrechten Boom.

Südkorea-Szenario: Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Auch in diesem Szenario weiten die führenden Notenbanken die Geldmenge durch fiskal- und geldpolitische Maßnahmen stark aus. Dies wird zu Inflation und moderaten Asset-Preisen führen (QE-Prognose Ende 2020: USD 15tn (17% GDP)).

Die Anleihen führender Schuldnerländer (USD, EUR, Yen & GBP) werden durch die jeweiligen Notenbanken stabilisiert. Bei den Emerging Markets kommt es zur Krise lokaler Währungen (Schuldenproblematik z.B. Argentinien). Während der USD seine Stellung als Leitwährung behauptet, fallen die Renditen tendenziell weiter. Die Anleihemärkte verlieren auch in diesem Szenario an Attraktivität.

Der Aktienmarkt schwankt zwischen Virusangst und QE-Massnahmen. Wir erwarten in diesem Szenario kein neuen Tests der Jahrestiefs aus dem März, sondern einen wellenförmigen Aufwärtstrend im weiteren Jahresverlauf.

Die Kurse wichtiger Rohstoffe und der Ölmarkt werden sich auf niedrigem Niveau stabilisieren und mittelfristig wieder zur Stärke tendieren.  Gold und andere Edelmetalle werden im Sommer und Herbst in Richtung ihrer bisherigen Hochkurse steigen, gegen Jahresende aber wieder schwächer tendieren, da Aktien höhere Renditen versprechen.

Südkorea-Szenario: Auswirkungen auf Branchen am Aktienmarkt

Die im St. Louis-Szenario angesprochenen Branchen sind auch im Südkorea-Szenario die Gewinner. Das bedeutet, auch hier bleiben die Bereich Gaming und digitale Güter, der  Ausbau der Internet-, Cloud- & Social Media-Infrastruktur, der Online-Handel und der Gesundheitssektor erste Wahl. Auch die Verliererbranchen entsprechen dem ersten Szenario.

Der große Gewinner des Südkorea-Szenarios ist die Digitalisierung. Exakt diese Branchen werden mit dem Private Alpha AI Global Opportunity Fund (Fund) und dem Private Alpha AI Index auf SMI (Zertifikat) von uns abgedeckt.

  1. Impfstoff-Szenario

Das dritte Szenario tritt nur dann ein, wenn die erstmals global koordinierte Forschung schnell voranschreitet und Impfstoffe und Medikamente zur Behandlung des Coronavirus schon bis Ende 2020 bereitstehen. Wir betrachten das als eher unrealistisches Szenario, da die Mehrzahl der führenden Wissenschaftler die Meinung vertritt, dass dies frühestens Mitte 2021 der Fall sein wird. Das Impfstoff-Szenario ist daher unser unser Best-Case-Szenario.

In diesem Szenario erlebt die Weltwirtschaft einen regelrechten Boom, das zu einem  schnellen (V-förmigen) Comeback führt, nachdem ein Impfstoff bzw. Medikament gefunden ist. Die führenden Notenbanken und Staaten werden ihre Stimulus- und QE-Maßnahmen trotzdem bis Jahresende 2020 fortführen. Der Virusverlauf wird also kontrollierbar und die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Krise beflügelt die Aktienmärkte weltweit.

Impfstoff Szenario: Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Staaten und Notenbanken wollen ihre Volkswirtschaften  schnell wieder auf einen soliden Wachstumskurs bringen und werden dazu auch in diesem Szenario die Geldmengen stark ausweiten. Das wird zu moderater Inflation und stark steigenden Asset-Preisen führen (QE-Prognose Ende 2020: USD 15tn (17% GDP)).

Die Anleihen führender Schuldnerländer (USD, EUR, Yen & GBP) werden auch hier durch globale Notenbanken stabilisiert. Bei den Emerging Markets kommt es zu kleinen Krisen, die aber kontrollierbar sind, da der Internationale Währungsfonds dafür entsprechenden Mittel bereithält. Der USD behauptet seine Stellung als Leitwährung, die Renditen sind stabil. Die Anleihemärkte verlieren letztendlich auch hier an Attraktivität, wobei der USD zur Stärke neigt, da viele US-Firmen als Krisengewinner hervorgehen werden.

Impfstoff-Szenario: Auswirkungen auf Branchen am Aktienmarkt

Die im St. Louis- und Südkorea-Szenario aufgeführten Branchen sind auch hier die Gewinner der Coronavirus-Krise. Anders, als in den beiden vorherigen Szenarien, kommt aber die „alte Industrie“ und die bislang genannten Verliererbranchen viel schneller und stärker zurück, als von den meisten Marktakteuren erwartet.

Investoren müssen im Impfstoff-Szenario deshalb auf der Hut sein, um den Anschluss an den fahrenden Börsenzug nicht zu verpassen.  Das Kurspotential der bis dahin gut gelaufenen Technologieaktien ist nur noch sehr begrenzt. Luftfahrt- und Reiseanbieter, gefolgt von Automobil- und Ölaktien, werden hier die klaren Gewinner sein. In diesem Szenario planen wir, die bislang vorgestellten Verliererbranchen stark überzugewichten.  Unser Private Alpha AI Global Opportunity Fonds sowie unser Private Alpha Algorithmic Robo Fonds sind hier ideale Investment Produkte.

Zusammenfassung aller drei Szenarien

Ohne Zweifel hat die Coronakrise die Kapitalmärkte einschneidend verändert. Die Geschwindigkeit von Kursbewegungen hat enorm zugenommen, außerdem wird das Marktverhalten noch stärker von den Notenbanken geprägt. Auffällig ist auch, dass technische Handelssignale die Märkte stärker leiten und der Markt an wichtigen Wendepunkte schnell nach oben oder unten läuft. Zudem müssen Investoren permanent die globale Nachrichtenlage über den weiteren Virusverlauf verfolgen, um schnell auf mögliche Veränderungen, die die globale Kursentwicklung beeinflussen, reagieren zu können.

Wo kann nun die KI-Analyseplattform (CAESAR) Mehrwerte liefern?

Die AI-Analyseplattform CAESAR steht für eine schnelle und effektive Marktüberwachung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Asset Management. CAESAR kann, anders als der Mensch, die Kursveränderungen, das Marktverhalten von Notenbanken und technische Handelssignale enorm schnell in ihrer vollen Komplexität erfassen und überwachen. Der Algorithmus wurde darauf trainiert, Chancen zu erkennen und aktiv zu nutzen.

Vorteile von KI im Finanzbereich

Wie viele technische Indikatoren kann ein Analyst überwachen? Hier eine Aufstellung von technischen Analyse-Modellen:

Unser KI-Software CAESAR kombiniert 400 technische und 2600 fundamentale Indikatoren. Dadurch kann Sie sich schnell und effizient auf neue Marktgegebenheiten einstellen. Der große Unterschied zu bestehenden Marktanalysesystemen ist, dass sich ein KI-optimiertes System ständig weiterentwickelt und jeden Tag auf Basis neuer Daten dazulernt und seine Berechnungs- und Analysealgorithmen optimiert.

Durch die Coronakrise haben neueste und vor allem dynamische Marktanalysemodelle eine noch bessere Zukunft, da Sie sich schneller an stark schwankende Märkte und veränderte Marktbedingungen anpassen können.  Falls Sie solche neuen Modelle auch für Ihre Analyse einsetzen wollen, melden Sie sich hier auf unserem KI Research Verteiler an, und verpassen Sie zukünftig keine Updates mehr.

Alpha Index auf SMI von Private Alpha; KI-Technologie überzeugt im Corona Crash

Der Künstliche Intelligenz Index von Private Alpha auf den Schweizer Aktienmarkt nutzt genau diese neue Technologie um in guten Marktphasen Rendite zu erwirtschaften und in stürmischen Zeiten Kapital zu schützen. Wie gut dieses dynamische Konzept die aktuell so anspruchsvollen Märkte handelt, zeigt Ihnen dieser Chart.

Das Konzept konnte die schwierige Marktphase im März sehr gut überstehen, da vor allem kurzfristige Handelssignale frühzeitig vor dem Abschwung gewarnt haben.

Wenn Sie diese Art der vollautomatischen Risikosteuerung interessiert, können Sie sich hier näher darüber informieren. Das Zertifikat können Sie bei jeder deutschen und Schweizer Bank ganz einfach über Ihr Online Banking ordern. Einfach ISIN und gewünschte Stückzahl eingeben und auf „Kaufen“ drücken.

Zum Abschluss noch ein kurzer Vergleich mit einem modernen Auto. Würden Sie jetzt noch ein neues Auto ohne Fahrassistenzsystem kaufen. Wenn Sie einmal vor einem möglichen Unfall geschützt wurden, wissen Sie, von was wir reden. Moderne Autos überwachen ständig die Fahrbahn und greifen ein, falls der Fahrer unaufmerksam ist. Moderne Finanzprodukte wie der Alpha Index von Private Alpha auf den Schweizer Aktienmarkt machen dies auch.

Wir im Team von Private Alpha sind überzeugt, dass die modernste Form der Geldanlage wegweisend ist, gute Renditen erwirtschaften wird und Ihr Kapital in schwierigen Markt- und Crashphasen besser schützt.

Sollten Sie weitere Fragen zur Szenarioanalyse haben, können Sie sich jederzeit per Email unter szenario@privatealpha.de an uns wenden.